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Nichts bleibt wie es ist.

Warum Vergänglichkeit Fluch und Trost zugleich bedeutet.

Das Leben ist ein Kommen und Gehen. Es ist ein Kreislauf aus Geboren werden und Sterben. Alles, was lebt, ja alles was existiert, wird einmal nicht mehr da sein. Wer sich in diesen Tagen in der Natur umschaut, sieht die es schon deutlich: das hohe Korn, das mehr und mehr sich golden färbt und das bald geschnitten wird, das hohe Gras, das bald als Heu eingefahren sein wird. Und doch wissen wir, dass die gemähte Wiese schon bald wieder hoch steht und spätestens im nächsten Sommer wieder blüht und das auf dem Acker, auf dem bald nur noch stoppeln an das Getreide erinnern, das dort stand, im nächsten Jahr etwas Neues, anderes wächst.

Für uns Menschen heißt es, dass wir nur eine unbestimmte Lebenszeit haben und dass das Leben im Alter meistens etwas beschwerlicher wird. Und letztlich könnte kaum ein Teenager die Freude empfinden, die Großeltern haben, wenn das Enkelkind von ihnen etwas neues gelernt hat. Es fehlt ihm schlicht die Lebensreife. Doch auch die Alten waren einmal Kinder, die sich nicht vorstellen konnten wie es sein könnte, einmal alt zu sein. Doch sie können auf ein Leben mit vielen Erfahrungen zurückblicken und erinnern sich an manchen Lebensabschnitt sicher gerne. Am Ende steht der Abschied, unausweichlich für jeden von uns. Und vielleicht ist es ja der Tod - wie alle großen Weltreligionen lehren - nur ein Übergang; sei es in ein neues körperliches oder ein geistiges, jenseitiges Leben. Auf jeden Fall ist der Tod ein Lehrmeister, der uns lehrt, dass wir vor ihm alle gleich sind, egal ob reich oder arm, gebildet oder ungebildet, groß oder klein, alt oder jung.

Die, die zurückbleiben mögen ihn und den Abschied, der mit dem Tod einhergeht, verfluchen oder ihn als Chance eines Neubeginns sehen, was sicher das Bessere wäre, wenn man lernen möchte mit dem Verlust weiter zu leben.

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